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DAS SKURILLE STRATEGIETHEATER

M I M A M U S C H
2 0 1 0


jeden Fr & Sa im Oktober von 20 bis 4 Uhr


Foto: Sandra Keplinger

 

Wir geben Ihrer Vorstellung von Theater eine neue Bedeutung!

26 Uraufführungen von Kurztheaterstücken in diversen Separeés -
bei den SchauspielerInnen direkt zu kaufen.

Live-Musik, DJLine & Spätprogramm im Salon.

Lassen Sie sich verführen zu einem weltweit einzigartigen Abend,
zu einem Spektakel, das Sie so schnell nicht mehr vergessen werden!

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MENÜKARTE

Alea Non Iacta Est
Text: Iris Maria Stromberger, Regie & Dramaturgie: Mona Schwitzer,
Schauspiel: Iris Maria Stromberger, Nico Wind, Chantal M. Stummer

comedy variety
Tanzperformance: Albert Alel Kessler

Das Auto voller Wasser
Text: Thomas Havlik, Schauspiel: Thomas Havlik, Lisa Hofer, Harald Schwarz, Bühneninstallation: tinski

Das Mensch-Tier ist jetzt in, arbeitet so, wie ich will! Theater Antonin A
Konzept: Jolanta Warpechowski, Schauspiel: David Czifer, Jolanta Warpechowski

Der Rolltreppenorgasmus oder Zwischen den Spiegeln
Text, Regie & Schauspiel: Adina Wilcke

Der Spaßmacher
Text, Regie & Schauspiel: Thomas Weilharter

Die scheinbare Couch
Performance: Ferdinand Oberbauer, Robert Findling

Die Schmetterlingsfrau
Text & Schauspiel: Verena Werni

Die StripteasePrinzessin (One Woman Cabaret Show)
Buch & Regie: Albert Alel Kessler, Schauspiel: Wendy Night

Drang, Ziel, Objekt, Quelle des Triebes... Alter und Aussehen ist mir nicht wichtig, Hauptsache Du bist geil und potent
Text, Regie & Schauspiel: Markus Reisinger, Stefan Pawlata

Dunkens Schafskopf
Text, Regie, Schauspiel &Ausstattung: Judith Christian, Stefan Kurt Reiter

Enter...
Text & Regie: Renate Aichinger, Schauspiel: Sandra Pascal, Carola Pojer, Stella Reinhold

Frau am Mond- eine Art Kriminalgeschichte nach Sophie Reyers Text: Das Partygirl: Schuhe
Regie & Ausstattung: Svetlana Schwin, Schauspiel: Claudia Kopf

Grillhendl Rotation Crew. In beständig rotierender Besetzung bringt die Crew gleich 5 Stücke, um jedes Wochenende aufs Neue zu erfrischen.
Text, Regie, Schauspiel & Austattung: Hona Tam, El Manu, jopa jotakin von und zy prexa, Oskar Werner Zahrer und Jonopono Ponojono

Kakadu - fliegen Sie mit!
Performance: Daniel Nasr

Kugel für Sdrnek
Text, Regie & Schauspiel: Stefan Reiser, Ausstattung: Angelika Mangold

Lichtrauschen: improvisierte-Kontakt-Malerei Slowlution
Performance: Angela Pointinger, Franz Sramek aka Frantschesko

Lieben macht sehr schnell abhängig: Fangen sie gar nicht erst an!
Love is highly addictive, dont start!
Text, Regie & Schauspiel: Eugen Fulterer

Mann am Mond - eine Art Umkehrversion frei nach Sophie Reyers Text: Das Partygirl: Schuhe
Regie & Ausstattung: Svetlana Schwin, Schauspiel: Régis Mainka

Peter
Text, Regie & Schauspiel: Belle Etage Gruppe 2
mit Sabine Maringer, Gregor Schmudermayer, Katharina Krüger

Plötzlich spürte ich meine Hand am Rücken...
Text & Regie: Flo Staffelmayr, Schauspiel: Martina Greiner, Sophie Resch, Musik: Peter Mayer

Romeo und Julia SM Konzept II. Theater Antonin A
Konzept: Jolanta Warpechowski, Schauspiel: Jennifer Wille

Stehkaffee für Blasenschwache
Text: Lale Rodgarkia-Dara, Regie: Tanja Witzmann, Schauspiel: Susi Preissl, Marcus Hauser

Strandfantasien
Text: Donald Padel, Regie: Aleksander Studen-Kirchner, Donald Padel,
Schauspiel: Esther Csapo, Georg Blume, Aleksander Studen-Kirchner

Vorgang! Was ist eine menschliche Fragenzentrifuge?
Text: Nikolaus Scheibner, Regie: Sonja Tollinger,
Schauspiel: Profis (1-3) und Publikum (Fragekarten)

Weltverbesserungsbüro
Text & Regie: Daniel Rose, Martin Fabini, Schauspiel: Jasmin Altrock, Martin Fabini


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MUSIKPROGRAMM

Konzertreihe
Beginn jeweils um 22.00 Uhr

KAPELUSH - Freitag, 1.10.2010
MEENA - Samstag, 2.10.2010
BILLY RUBIN - Freitag, 8.10.2010
AFOREST - Samstag, 9.10.2010
WILLI LANDL - Freitag, 15.10.2010
VELVET D´ARC - Samstag, 16.10.2010
MEAGHAN BURKE - Freitag, 22.10.2010
TANZBABY! - Samstag, 23.10.2010
ACID PAULI - Freitag, 29.10.2010
VIENNESE SOULFOOD WORKING BAND - Samstag, 30.10.2010

DJ Line
jeweils nach den Konzerten

KAKADU,
KilMor Prod. DJs - Die YOU TUBE Extremunterhaltungswut,
DO.PHUNK,
DJs Ana Threat + Al Bird Dirt,
DJ Rica.

Spätprogramm
jeweils ab Mitternacht bis 4.00 Uhr früh

THOMAS WEILHARTER & BAND
DON MONACO & DONNA LJUBA
DER GROSSE ALEL

MIMAMUSCH wünscht gute Unterhaltung!

 

Das weltweit einzige
S t r a t e g i e t h e a t e r

MIMAMUSCH


öffnet am ersten Oktober wieder seine Pforten.
Versäumen Sie es nicht, dabei zu sein!
Unser Publikum wird auch dieses Jahr wieder mit außergewöhnlichen Darbietungen - 30 Kurztheaterstücke, allesamt Uraufführungen - beglückt.
Nur bei uns kann man diese einzigartige Form des gemeinsamen Erlebens von Kunst und Unterhaltung genießen und zwar bis ins Morgengrauen!
Alle Aufführungen laufen parallel, individuell und nach Bedarf. Sie bestimmen, Sie wählen aus, Sie verhandeln.
Die Auswahl ist groß, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Selten dauert ein Stück länger als 20 Minuten. Sie haben also die die Möglichkeit, sich gleich mehrere Stücke anzusehen,
dazwischen im Salon die Musik zu genießen, zu tanzen und die Bar zu konsultieren.
Frei nach dem diesjährigen Motto: DIE WUNDERBAREN LUFTSPRÜNGE DES BEWUSSTSEINS - lassen Sie
sich überraschen mit einem ausgewählten Rahmenprogramm von Lesungen und Konzerten im Salon, vergnügen Sie sich mit den LiteratInnen,
MusikerInnen, Bands & DJs und lassen Sie sich verführen von unseren
SchauspielerInnen und PerformerInnen in eines ihrer Separees.
Die Menükarte vor Ort und ein Conferencier helfen Ihnen, den Überblick zu bewahren.
Wir wünschen viel Vergnügen bei diesem Spektakel der ganz besonderen Art!

Nähere Infos unter:
www.MIMAMUSCH.at


Manche Menschen glauben
es gäbe eine Seele,
gesehen hat diese noch niemand.

Manche Mensche glauben
sie würden wiedergeboren,
doch es kann sich niemand erinnern.

Manche Menschen glauben
sie wären unsterblich,
meist entdecken sie diesen Irrtum zu spät.

Manche Menschen glauben
die Wissenschaft löse alle Fragen,
sie fühlen nichts mehr.

Gefühl hin, Glaube her.
Das Strategietheater MIMAMUSCH 2010 macht
wunderbare Luftsprünge ins Bewusstsein,
löst sich vom Glauben an was auch immer
und ersetzt ihn durch Gefühl.
Donald Padel

Der Verein „Kunstraum Ragnarhof“, Initiator und Betreiber der unabhängigen
Kulturbasis „Ragnarhof“, produziert im Oktober 2010 bereits zum fünften Mal das
5wöchige Strategietheater MIMAMUSCH. Er versteht sich als Plattform, die KünstlerInnen
und ZuschauerInnen eine außergewöhnliche Form des gemeinsamen Erlebens von
Kunst bietet.
In einem gemeinsamen Schaffensprozess entsteht eine einzigartige künstlerische Vielfalt,
die wir für Künstler als lebensnotwendig erachten, um gegen jegliche Eindimensionalität
im Denken unserer Zeit und unserer Auffassung der Dualität “Kunst und
Leben“ Stellung zu beziehen. Dabei halten wir uns an die sehr lebendige und erfolgreiche
Strategie, Kurztheaterstücke zu entwickeln wie zu präsentieren:

MIMAMUSCH 2010 hat folgendes Thema als Arbeitsgrundlage wie Impuls für die
Produktionen gewählt:

DIE
WUNDERBAREN
LUFTSPRÜNGE
DES BEWUSSTSEINS


Wenn wir das Bewusstsein in solch luftiger Verschwiegenheit ansiedeln, wenn wir es
unter dem Schleier der Iris verstecken, in der Romantik also, im Unausgesprochenen,
tatsächlich im Unbewussten – dann begeben wir uns in den Garten jener stillen Einvernehmung
von MIMAMUSCH, in das verrückte Theater, oder vielmehr das Theater
für Verrückte, das Emotionelle, die Liebe, das Benenn- aber nicht Greifbare. Das ist
der Ring, der Kreidekreis unseres Wirkens, der Raum, den wir in voller Länge mit
gemessenen Schritten durchschreiten, seine Möglichkeiten ausschöpfen, wir sind:
professionell verrückt.
Da, der da, der gerade durch die Tür kommt, der dem Lockruf unseres Aushängeschildes
gefolgt ist: wie ein Schauspieler der dreißiger Jahre vom stummen in den vertonten
Film, vom Schwarzweißen, vom Grauen in die Welt der Farbe gerät: von der
Nüchternheit in den Rausch. Er ist begeistert, denn der Strudel dieser Gemessenheit,
die uns bewegt, stellt sich für ihn in leichtfüßigen Luftsprüngen dar, das Bewusstsein
hoppelt ihm davon, weil er es nicht fassen kann. Aber wie soll das gehen – ein Mensch
ohne Bewusstsein? Geht der Gast seines Bewusstseins verlustig, entkommt es ihm, lässt
er es gar laufen? Oder macht er vielmehr eine ganz neue Entdeckung, die Entdeckung,
dass er soeben um die Erfahrung reicher geworden ist, sich bewusst zu werden, wie er
plötzlich loslässt und jene andere Erfahrung der alten Welt für, den Abend zumindest,
fortschickt, um sie vielleicht später anderenorts abzuholen. Niemand schaltet hier sein
Bewusstsein aus, und keiner ist verrückt. Das ist die wirkliche Welt, das ist das neue
MIMAMUSCH-Bewusstsein, und erst langsam kommt der Gast sich selbst auf die
Schliche: seine Schritte sind genauso gemessen, wie die der Schauspieler, und er stellt
nicht weniger dar. Das Theater saugt ihn auf, er wird zum Teil dieses Theaters, er ertappt
sich dabei, wie er langsam lernt mitzuspielen. Und was ist an dieser alten Weisheit
noch verrückt: der Chor auf der Bühne ist der ideale Zuschauer, der Zuschauer
aber ist im Grunde Teil der Vorführung, er selbst schafft erst das Stück. Und wir Eingeweihten,
wir Geheimniskrämer und Widersacher jener zuvorderst bewussten, eintönigen
grauen Welt, wir bunte Vögel – wir geben uns zum Abschuss frei, und freuen
uns dabei den Schützen zu studieren. Der Gast liefert uns das gewollte Spiel, jener Begeisterte,
Berauschte, Nichtsahnende: Er ist der Träger unseres Bewusstseins, seine
Darbietung gibt uns Anlass zu spielen... Aleksander Studen-Kirchner

 

MIMAMUSCH 2010

Künstlerische Leitung:
Donald Padel

Produktion:
Verein Kunstraum Ragnarhof
Ruth Ranacher, Alexander Kosnopfl, Nora Lackner, Thomas Heimel, Aleksander Studen-Kirchner

AutorInnen:
Renate Aichinger, Jolanta Warpechowski, Marcus Reisinger, Stefan Pawlata, Stefan Reisinger, Adina Wilcke, Sophie Reyer, Donald Padel, Svetlana Schwin, Iris Maria Stromberger, Sabine Maringer, Gregor Schmudermayer, Katharina Krüger, Flo Staffelmayr, Lale Rodgarkia-Dara, Daniel Rose, Martin Fabini,
Thomas Weilharter, Eugen Fulterer, Nikolaus Scheibner, Thomas Havlik, Verena Werni, Albert Alel Kessler

RegieseurInnen:
Markus Reisinger, Stefan Pawlata, Adina Wilcke, Svetlana Schwin, Mona Schwitzer, Sabine Maringer, Gregor Schmudermayer, Katharina Krüger, Flo Staffelmayr, Jolanta Warpechowski, Tanja Witzmann, Daniel Rose, Martin Fabini, Thomas Weilharter, Eugen Fulterer, Sonja Tollinger, Judith Christian, Stefan Kurt Reiter, Judith Christian, Stefan Kurt Reiter, Albert Alel Kessler

DarstellerInnen:
Ester Csapo, Georg Blume, Aleksander Studen-Kirchner, Sandra Pascal, Carola Pojer, Stella Reinhold, Markus Reisinger, Stefan Pawlata, Adina Wilcke, Iris Maria Stromberger, Nico Wind, Chantal M. Stummer, Sabine Maringer, Gregor Schmudermayer, Katharina Krüger, Martina Greiner, Sophie Resch, Jolanta Warpechowski, David Czifer, Susi Preissl, Marcus Hauser, Jennifer Wille, Raj, Régis Mainka, Claudia Kopf, Jasmin Altrock, Martin Fabini, Thomas Weilharter, Eugen Fulterer, Thomas Havlik, Lisa Hofer, Harald Schwarz, Verena Werni, Judith Christian, Stefan Kurt Reiter, Wendy Night, Marion Zapula, Christina Kolin

Performance:
Ferdinand Oberbauer, Robert Findling, Albert Alel Kessler, Slowlution: Angela Pointinger + Franz Sramek aka frantschesko, Grillhendl rotation Crew: Hona Tam, El Manu, Jopa jotakin von und Zy Prexa, Oskar Werner Zahrer und Jonopono Ponojono, Daniel Nasr

MusikerInnen, Bands, DJs:
KAKADU, KAPELUSH, MEENA, BILLY RUBIN, AFOREST, WILLI LANDL, VELVET D´ARC, MEAGHAN BURKE, TANZBABY!, ACID PAULI, VIENNESE SOULFOOD WORKING BAND, DON MONACO & DONNA LJUBA, THOMAS WEILHARTER & BAND, DER GROSSE ALEL, KilMor Prod. DJs - Die YOU TUBE Extremunterhaltungswut, DJs Ana Threat, Al Bird Dirt, DJ Rica

Ausstattung:
Angelika Mangold, Tinski

Musik:
Peter Mayer

Fotos:
Brigitte Gradwohl, Sandra Keplinger, Irene Kainz, Bubu Dujmic

Homepage:
Mischa Gutmann

Kooperationspartner:
MASC-FOUNDATION, WIENSTATION, 39-DADA


Theaterprogramm:

1. " Strandfantasien"

Text: Donald Padel
Regie: Aleksander Studen-Kirchner, Donald Padel
Darsteller: Ester Csapo, Georg Blume, Aleksander Studen-Kirchner

Morpheus sitzt gern am Strand, eines Tages lernt er dort Hypnotika kennen. Sie lieben sich und am Morgen verlässt ihn Hypnotika mit den Worten: "warte hier auf mich, es lohnt sich. Von da an verlässt er diese Stelle nicht mehr, gibt alles auf, für sie. Sein Freund versucht ihn davon abzubringen. Was er nicht weiß, Hypnotika ist die Göttin der Träume. Bekannter Maßen bekommt es den Sterblichen nicht, sich auf solche Verbindungen einzulassen. Es kommt zur Entscheidung.

ca. 45 min

2. " Enter ..."

Text, Regie: Renate Aichinger
Schauspiel: Sandra Pascal, Carola Pojer, Stella Reinhold

Angelika, Anna und Aurora stecken fest im Leben und in ihren RealitätsFluchtMechanismen. Jede wartet in ihrer MärchenTraumWeltSeifenblasenidylle auf das Glück. Doch dann kommt der Moment, wo die Blase samt PrinzessinnenAlpTraum platzt. Zurück bleibt ein nasser Fleck - und Leere. Das Glück ist halt nicht nur ein Vogerl, es ist ein ganz mieser Keks vom Chinesen-Lieferservice mit einem noch mieseren Spruch.
ca. 20 min

3. "Drang, Ziel, Objekt, Quelle des Triebes…Alter und Aussehen ist mir nicht wichtig, Hauptsache Du bist geil und potent."

Text, Schauspiel, Regie: Markus Reisinger und Stefan Pawlata

Der Trieb wirkt nie wie eine momentane Stoßkraft. Sondern immer wie eine konstante Kraft. Creampie ist mein Fetisch. Ich genieße es, wenn mich viele fremde Männer abficken und mir ins Loch spritzen. Nähe und Wärme und Duft von offenem Schoß und von Samen. Der ideale Geschlechtsverkehr dauert zwischen drei und 13 Minuten. Österreich als einziges penisförmiges Land in Mitteleuropa.

ca. 20 min

4. "Kugel für Sdrnek"

Text, Regie, Schauspiel: Stefan Reiser
Ausstattung: Angelika Mangold

Sdrnek hat einen Plan.
Am Ende soll alles klar sein.
Er denkt nach und weiß was zu tun ist.
Vorläufig nennt er es: Pure Inspiration.
Draußen steht die Leiter.
Es geht ihm gut.

ca. 20 min

5. "Der Rolltreppen - Orgasmus oder Zwischen den Spiegeln"

Text, Regie, Schauspiel: Adina Wilcke

Jeder kennt es, den ersten Blick der einen trifft, das Adrenalin rast durch den Körper und das Blut gerät in Wallungen. Eine kurze Berührung und du verlierst den Boden unter den Füßen. Sein es seine Augen oder ihre Beine. Es hat dich erwischt. Unser "ich" kann schon damit überfordert sein, aber ihr "ich" hat noch andere Probleme die sie bewältigen muss. Zerrissen zwischen den Spiegeln, die ihr Selbst repräsentieren offenbart sich ihr "Ich", das sich zerstören und doch leben will.

ca. 20 min

6. "die scheinbare Couch"

Performance: Ferdinand Oberbauer, Robert Findling

In der verschwundenen Quelle begibst du dich auf eine Reise zu deinem inneren Selbst, Ort der Unerschöpflichkeit. Fern von Raum und Zeit. Klänge, Gerüche und visuelle Eindrücke sind dabei die antreibende Kraft deiner geistigen Bewegung und ermöglichen eine Erfahrung zweier Zustände von starker Gegensätzlichkeit. Einerseits die Ruhe körperlichen Stillstands und Wesentlichkeit während mental geistiger Traumreise zur schöpferischen Kraft. (im selben Augenblick)

ca. 20 min

7. "Alea Non Iacta Est"

Text: Iris Maria Stromberger
Darstellerinnen: Iris Maria Stromberger, Nico Wind, Chantal M. Stummer
Dramaturgie, Regie: Mona Schwitzer

Eine Lesung mit besonderer Überraschung: Die Schriftstellerin Margot hat die Figuren ihres Romans leibhaftig mitgebracht. Die Fiktion ist greifbar nahe, doch irgendwann verschwimmen die Grenzen zwischen Phantasie und Realität. Und plötzlich findet sich Margot in ihrer eigenen Geschichte wieder, nur die Würfel fallen diesmal ein bisschen anders...

ca. 20 min

8. "Peter"

Schauspiel, Text, Regie : "Belle Etage Gruppe 2" mit Sabine Maringer, Gregor Schmudermayer, Katharina Krüger

Judith (30): 06:15- aufstehen-anziehen-frühstücken-arbeiten...
Peter (30) : 11:35- liegen bleiben- weiter träumen- mittagessen-abhängen...
und Sie?
Alltagsabriss im Schleudergang einer nun Erwachsenen "Generation X" in 15 min.

ca.15 min.

9. "Plötzlich spürte ich meine Hand am Rücken..."

Text & Regie: Flo Staffelmayr
Darstellerinnen: Martina Greiner & Sophie Resch
Musik: Peter Mayer

Ohne abzuschweifen, direkt zur Sache. Ein von Tränen verstopfter Abfluss der gefühlvoll zur Selbsterkenntnis führt. Die Kontroverse zwischen Ratio und Ästhetik in einer Welt voll menschlichen Bauschutts. Die ehrliche Angst vor geistigen Berührungen. Der Kreis des Lebens ertränkt in einer heißen Buchstabensuppe.

ca. 20 min

10. Frau am Mond- eine Art Kriminalgeschichte

Nach Sophie Reyers Text das partygirl: schuhe Darstellerin: Claudia Kopf
Inszenierung, Ausstattung: Svetlana Schwin

Weil ihr Rausch sie endlich der Kraft beraubt, in ihr Bett zu steigen und sich für das Weiterrauschen zu regenerieren, bleibt sie am Boden liegen. - Wenn sie sich bloß von oben sehen könnte - Als gelte es ein Verbrechen aufzuklären, übt sie Spurenlesen und begibt sich auf die Suche nach ihrer Kriminalgeschichte.

ca 20 min

11. Mann am Mond - eine Art Umkehrversion

Frei nach Sophie Reyers Text das partygirl: schuhe Darsteller: Régis Mainka Inszenierung, Ausstattung: Svetlana Schwin

Kennt Ihr Emil N. Abel? Er kennt Euch auch nicht; er kennt eh so gut wie niemanden. Tag ein, Tag aus kennt er nur eines: seine kleine Wohnung. Durch diese schreitet er gewohn- heitssicher, taktisch unklug und keinem Perfektionismus nachhängend. Heute habt Ihr die Möglichkeit, ihn dabei zu erleben, wie Unruhe in seinen Alltag einkehrt. Es ist der Tag, der sein Leben erschütterte. Ihr seid die heimlichen Beobachter des ereignisvollen Tages, von dem er sich wünscht, ihn in die Welt hinauszuschreien.

ca. 20 min

12. "Das Mensch-Tier ist jetzt in, arbeitet so, wie ich will!"

"Theater Antonin A"
Konzept, Schauspiel: Jolanta Warpechowski
Schauspiel: David Czifer

Das Mensch-Tier - die perfekte Arbeitskraft - übernimmt unsere schweren Arbeiten, damit wir MENSCHEN ewig leben können. Es wird aus verschiedenen Genen von Menschen und Affen gezüchtet und ist durch einen Computer gesteuert. Das Mensch-Tier nimmt Ihnen alles ab, es putzt, geht einkaufen, versorgt Kinder und Tiere, ist gehorsam und fleißig.
Auch die Ernährung ist kein Problem, es frisst nur Abfälle oder Obst.
Das Mensch-Tier, das auf Wunsch sogar auf Rezept erhältlich ist, ist auch im Bett ein perfekter Partner und befriedigt Sie besser als alle Hilfsmittel, die Sie je benutzt haben. Der einzige Nachteil: Es ist stumm! (Viele würden das auch als Vorteil sehen.) Trotzdem versteht es alle Sprachen!
Bei so vielen Vorteilen scheint es schon unglaublich, dass das Mensch -Tier vollkommen gratis erhältlich ist!!!

ca. 20 min

13. "Stehkaffee für Blasenschwache"

Text: Lale Rodgarkia-Dara
Regie: Tanja Witzmann
Schauspiel: Susi Preissl, Marcus Hauser

Industriegebiet (Ostrava (SK), Linz (AT) oder Ruhrgebiet (D)), Gegenwart. Was wenn die Schwerindustrie niemals existiert hätte, die Hallen und Schächte für ganz andere Zwecke gebraucht wurden? Zwei scheinbar Unwissende durchlaufen, absurd die Abgründe gescheiteter Abgrenzungen und Neubepflanzungen, finden sich gefangen in eine Raum der keinen Rahmen zulässt.
Wozu Coffee-2-go, wenn du nicht weißt, wohin du gehen sollst.

ca. 20 min

14. "Romeo und Julia SM"

Konzept II. von Jolanta Warpechowski "Theater Antonin A"
Schauspiel: Jennifer Wille, Mister x

Romeo und Julia lieben sich nicht, sondern sie verbindet nur Sex. Beide sind Sadomasochistisch veranlagt. Dialoge sind aus dem originalen Theaterstück als "Wortfetzen" entnommen. Alles spielt sich auf einem Bett und unter dem Bett ab. Romeo statt Gift zu nehmen, nimmt ein Kaugummi in den Mund und kann auf Moment nicht atmen. Julia verzweifelt beißt in den Apfel, der ihr in der Kehle stecken bleibt. Durch das Rückenklopfen von Romeo, spuckt Julia den Apfel raus. Beide leben und werden unsterblich. Sex beginnt von vorne.

ca. 20 min

15. "comedy variety"

Tanzperformance: Albert Alel Kessler

der Name ist Programm: von clownesker Pantomime über kabarettistischer Moderation zu getanzter Hutjonglage bis hin zu Illusionstheater mit Belcantoeinlage wird alles geboten was das Varietee der alten wie neue Schule zu bieten hat, und das ganze dargebracht von einem einzigen internationalen Allroundentertainer, ALEL, der hin und wieder einen aufregenden Gast aus Musik & Performance dabei hat.

ca. 20 min

16. "Die StripteasePrinzessin" (One Woman Cabaret Show)

Buch und Regie: Albert Alel Kessler
Schauspiel: Wendy Night

Erzählt die Geschichte der Quality Striptease Künstlerin Wendy Night
als humoristisches Märchen in Bildern und Burlesque Shows,
in Eindrücken und Aussagen der Gesellschaft zum Thema:¦
Striptease als Beruf-Striptease als Lebensweise-Striptease als Teil der Gesellschaft.
Das Programm wurde nach klaren Wendy Night Prinzipien erstellt:
Lustig, sexy und erotisch, niemals ordinär !
Ein Augenschmaus für jung und alt!
Endlich Striptease mit Niveau in Österreich!

Laufzeit: ca.110 min (davon 20 min Pause)

17. "Weltverbesserungsbüro"

Text und Regie: Daniel Rose, Martin Fabini
Schauspiel: Jasmin Altrock und Martin Fabini

Hunger, Krieg, Naturkatastrophen...
Wollen auch sie die Welt aktiv und effizient verbessern?
Das "Weltverbesserungsbüro" hilft ihnen dabei.
Ihr Image ist ihr größtes Kapital!
Erfahren sie in unserem Einstiegsseminar, wie ihre Persönlichkeit zum Werkzeug ihrer Visionen wird.
Fragen Sie nach Herrn Mag. Dr. Gaia

ca. 20 min

18. "Der Spaßmacher"

Text, Regie, Schauspiel: Thomas Weilharter
Ein Stück für zwei Zuseher.

Anna und AnnaH, das sind zwei siamesische Zwillinge, die sich einen Körper teilen.
Von aufgeweckt, wirr, bis sarkastisch, reden sie lieber übereinander, als miteinander.
Um die beiden kennen zu lernen, müssen Sie sich bloß in zwei große Spielfiguren verwandeln und ihnen in ihr Separee folgen. Doch Vorsicht! Sobald Sie dieses gemeinsam mit Anna und AnnaH betreten, ist für die Vernunft kein Platz mehr.
Und Sie werden sich vermutlich zu fragen beginnen, ob ihr Hosenbund auch am liebsten Jazz hört, und ob das Wort ‚Tsnud' ein passender Ersatz für ‚Eiscreme ist, oder nicht.
Sofern Sie nicht zu den Menschen gehören, die das Brot kauen, bevor sie es schlucken, haben Sie dort auch nichts zu befürchten.
In Tsnud we trust!

ca. 20 min

19. "Lieben macht sehr schnell abhaengig: Fangen sie gar nicht erst an!" (Love is highly addictive, dont start!)

Text, Inszenierung, Schauspiel: Eugen Fulterer

Liebende sterben früher. Lieben verursacht Lungenkrebs. Schützen sie ihre Kinder - lassen Sie sie nicht ihre Liebe einatmen. Lieben macht sehr schnell abhängig, fangen sie gar nicht erst damit an! Lieben kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen. Liebe enthält Benzol, Nietrosamine, Formaldehyd und Blausäure. Lieben kann die Spermatozoen schädigen und schränkt die Fruchtbarkeit ein. Lieben kann zu Durchblutungsstörungen führen und verursacht Impotenz. Wer das Lieben aufgibt, verringert das Risiko tödlicher Herz- und Lungenerkrankungen. Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihnen dabei helfen das Lieben aufzugeben. Lieben in der Schwangerschaft schadet Ihrem Kind. Lieben führt zu Verstopfung der Arterien und verursacht Herzinfarkte und Schlaganfälle. Lieben lässt Ihre Haut altern. Lieben kann tödlich sein.

ca. 20 min

20. "Vorgang! Was ist eine menschliche Fragenzentrifuge?"

Text: Nikolaus Scheibner
Regie: Sonja Tollinger
Schauspielerinnen: Christina Kolin, Nikolaus Scheibner, ProfInnen und Amateure und (Fragekarten) Publikum

vorgang - vorspruch:
eine wunderbar höflich interaktive grusellyrik hoftheater rundwanderung in cykloaudiobinärem freikreisgang des wunderbaren publikums jegliche kreissägenmitnahme in den hof ist dabei strengstens dabei aber sehr höflich im hof des ragnarhofs der ab 10h des nächtens wieder zu sehr strengstens beruhigt sein muß überall also auch hier wieder nochmal untersagt
und bitte messen sie weder der nebelmaschiene und den luftballons irgendeine bedeutung bei sondern lieber ihren puls und gehen sie ganz gemütlich alles easy einfach langsam weiter einfach einen fuß vor und neben den anderen der ganze vorgang beginnt so:

ca. 20 min

21. "Das Auto voller Wasser"

Text: Thomas Havlik
Darsteller: Thomas Havlik, Lisa Hofer, Harald Schwarz
Bühneninstallation: tinski

"Das Auto voller Wasser" ist eine surreale Fahrt ins Unterbewusstsein, die die Chilischote in ihrem Verstand zermörsert und beide, Publikum wie Schauspieler, willentlich der Gefahr aussetzt, die Menschenscheuchen verströmen. Es geht um die Bedenkenlosigkeit. Es geht um die Frage, welche Rolle der Verstand spielt, falls sich die Möglichkeit ergibt, eine Bank auszurauben. So viel Wasser. Entweder es genügt einem, sich diesen und jenen Geschmack vorzustellen, ober eben nicht: dann muss man davon kosten. Fuck. Selbstverständlich gibt es keinen Oberschenkel im Getriebe.
Alle zerfallen, alle vergehen, bis auf uns, die wir in diesem Auto sitzen.

ca. 20 min.


22. "Die Schmetterlingsfrau"

Text, Schauspiel: Verena Werni

Verführerisch-sinnliche Note, genussvoll am Gaumen, ausgewählte Aromen bringen die Kehle zum Singen und hauchzart im Abgang.
Bist du bereit heut Nacht zu sterben? Flieg mit der Schmetterlingsfrau zum Anbeginn der Zeit...

ca. 15 min

23. "LICHTRAUSCHEN" -improvisierte-kontakt-malerei

Slowlution
performerInnen: angela pointinger + franz sramek aka frantschesko

zwei bewegte menschen machen sich mittels fluoeszierenden-farben aus der
dunkelheit im lauf der darbietung, sichtbarer, da er/sie als leinwand
der/des anderen dient. licht/farbe in bewegung motiviert durch
elektronische
sounds. malen, streichen, wischen, bewegen, berühren, begrenzen, schnell,
langsam, starr, bewegt, verrwischend, ver-/entführend.
körperkontakt=farbenkontakt=entstehendes licht?

ca.30 min

24. "Dunkens Schafskopf"

Idee, Text, Umsetzung, Ausstattung, Regie, Schauspiel, und überhaupt:
Judith Christian & Stefan Kurt Reiter

Nicht fragen, nicht denken, nicht festhalten. Selten urteilen.
Nicht wundern, nicht ärgern, nichts anders machen. Selten überlegen.
Dina und Pierre - glücklich wie Adam und Eva, hätte es keinen Apfel gegeben- leben das idyllischste Glück auf dünnstem Eis.

ca. 20 min

25. "Grillhendl rotation crew"

in beständig rotierender Besetzung bringt die Crew gleich 5 Stücke um jedes Wochenende aufs Neue zu erfrischen:

Text, Schauspiel, Regie, Ausstattung, alles aller Eigenarbeitsschöpfungen:
Hona Tam, El Manu,
jopa jotakin von und zy prexa, Oskar Werner Zahrer und Jonopono Ponojono

I Bankteil für 2 Akteure und zwei Spieler
Sind sie zwei, oder doch nur einer oder vier? Wie viele Menschen begeben sich nun tatsächlich ins gemeinsame Spiel und sind nicht letzten Endes 4 Personen in einer wieder zu finden, oder entsteht ein ganzer wahrhaftiger Mensch nur durch das Zusammenfügen mehrerer " kleinster Teilchen.
Kurzstück für 2 Akteure und 2 Spieler Dauer min. 10 Min.

II Planlos ist die Heiterkeit am Schönsten. Es geht los, wird losgegangen, geht weiter bis zum Spiel. Dauer ca. 11 Min.

III Schicht und Latten
Eine sprachstrotzende Beleuchtung der (scheinbar) regungslosen Gemüter, welche sich zum Ziel setzt Abgründe zu überhüpfen. Dauer min. 13 Min.

IV "Besser erdig als kernig" Fingierte olfaktorische Versuche führen den Beriecher in Bereiche...Bruchstückhafte Berichte... der Rest ist in den Träumen geblieben Dauer min 8 Min.

V 12 Minuten vor Fünf Seitenende

26. "Kakadu - fliegen Sie mit!"

Performance: Daniel Nasr

Er ist ein Singer/Songwriter der etwas anderen Art, der sich für seine Liebe zu seltsamen traumartigen Klanggemälden auch mal gern den einen oder anderen Finger auf der selten gehörten 12saitigen Gitarre bricht, um aus den Tiefen ihres Hohlraumes ferne, traurige Stimmen zu entlocken. Doch Vorsicht! Auf dem Weg hinab in diese bislang unentdeckte Welt grenzenloser innerer Räume können bereits längst vergessene Emotionen und Erinnerungen auftauchen…"eine Messe für die Exkommunizierten, ätherische Hymnen für Schizophrene, Pornos für Astronauten", so Daniël Victoire, Erfinder der käuflichen Unschuld.

ca. 20 min


Musikprogramm MIMAMUSCH

Konzertreihe, Beginn jeweils um 22.00 Uhr:

KAPELUSH - Freitag, 1.10.2010
Kapelush kennen keine stilistischen Grenzen und bewegen sich mühelos zwischen klassischem Jazz, Tango Nuevo, Klezmer, Funk und Balkan, aber auch Gustav Mahler und zeitgenössischer Improvisation.

MEENA - Samstag, 2.10.2010
Meena Cryles Stil aus Blues, Soul und Rockexkursionen beeindruckt unmittelbar. Ebenso wie ihr Charme und ihre gewaltige, charismatische Stimme.

BILLY RUBIN - Freitag, 8.10.2010

Billy Rubin ist der Meister der Zeremonie auf der Bühne. Er und seine Kumpanen verstehen es mit ihren Swingrhythmen das Publikum zum Toben zu bringen und gleichzeitig eine Geschichte dabei zu erzählen.

AFOREST - Samstag, 9.10.2010
Aforest die junge Band aus Berlin, produziert vom Analogsoundlabel, begeisterte auf vielen Konzerten in Europa. Nun auch in Wien, ihr Sound reicht von Liveelectronica über Kammerpop bis hin zum Loopjazz.

WILLI LANDL - Freitag,15.10.2010
Das Songwriting des Wiener Sängers Willi Landl steht zwischen Kunst- und Popsong und hat Platz für (freie) Improvisationen. Sein Gesang in (hoch-) deutscher Sprache fürchtet keine emotionale Nähe und wird trotzdem nie pathetisch.

VELVET D´ARC - Samstag,16.10.2010
Die junge Band begeistert mit einer Mischung aus Softpunk, Trash und Pop. Augenzwikernd getragen wird das Ganze, von der elfengleichen Stimme der jungen Alleskönnerin Sophie Reyer.

MEAGHAN BURKE - Freitag, 22.10.2010
Die New Yorker "Import-Cellistin" studierte Musikwissenschaften an der Universität Yale. Das Ausnahmetalent spielt in ihrem Soloprogramm all ihre Singer-Songwriterqualitäten aus und nimmt die Emotionen des Publikums auf eine Berg- und Talfahrt mit.

TANZBABY! - Samstag, 23.10.2010
Irgendwo zwischen deutschem Schlager und NDW beeinflußten Songstrukturen wurmen sich die Lieder von Tanz Baby!

ACID PAULI - Freitag, 29.10.2010
Acid Pauli, Mitglied der legendären Bands No Twist und Konsole führt das Publikum mit seinen elektronischen Sounds auf eine Zeitreise zwischen Gestern und Morgen.

VIENNESE SOULFOOD WORKING BAND - Samstag, 30.10.2010
Die VIENNESE SOULFOOD WORKING BAND kehrt zurück an ihren Ursprung, der vor knapp drei Jahren in den selben Gemäuern des Ragnarhofs gefeiert wurde (damals noch auf dem 1. Viennese Soulfood Festival). Da werden Mundarttexte in Grossstadtmusik gekleidet, Urbanität trifft auf Tradition und das alles mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht.


Spätprogramm jeweils ab Mitternacht bis 4.00 Uhr früh:

THOMAS WEILHARTER & BAND - 8., 9., 15., 16. -10. 2010

DON MONACO & DONNA LJUBA (an allen Abenden)
mit Chansons längst vergangener Jahre

DER GROßE ALEL (an

Tango

DJ-line:

Kakadu (jeweils Samstag)
Fr. 8.10. KilMor Prod. DJs - Die YOU TUBE Extremunterhaltungswut
Sa. 16.10. DJs Ana Threat + Al Bird Dirt (The Famous Trash Rock Poo-Poo)
Fr. 22.10. DJ Rica (Pumpille Lichtspielerei)
Sa. 9.10.2010 Do.phunk

 

UNSERE STRATEGIEN

STRATEGIE *1

Aufruf zur Kunst!
MIMAMUSCH lädt AutorInnen, RegisseurInnen, SchauspielerInnen,
MusikerInnen und bildende KünstlerInnen ein, Ideen zum genannten
und beschriebenen Thema auszuarbeiten. MIMAMUSCH
garantiert den jeweiligen Kunstschaffenden Raum für unabhängige künstlerische
Arbeit. Die unterschiedlichen Herangehensweisen eröffnen dem Publikum aktuelle
Perspektiven in der Kunstwahrnehmung, innerhalb derer traditionelle Rezeptionsmuster
dekonstruiert und neu zusammengesetzt werden.

STRATEGIE *2
“Jeder Mensch ist ein Künstler“ (J.B.)

Unsere Arbeitsweise zur Entwicklung der jeweiligen Stücke besteht darin, kleine
Produktionsgruppen zu bilden, diese bestehen dann aus dem/r AutorIn oder
KonzeptschreiberIn, dem/r RegisseurIn und den SchauspielerInnen, es können auch
Einzelpersonen die Stücke entwickeln und dann selber aufführen, dies liegt im Entscheidungsbereich
der jeweiligen KünstlerInnen und somit jedes/r Einzelnen.

STRATEGIE *3
Kosmisches Chaos!

Gespielt werden alle Stücke von 20 Uhr bis 4 Uhr morgens gleichzeitig, je nach Nachfrage.
Das Publikum wird im Salon des Ragnarhof empfangen, in dem ein ganznächtiges
Unterhaltungsprogramm geboten wird, hier treffen Schauspieler und
Publikum aufeinander. Jede einzelne Produktion bekommt eine Bühne zugewiesen,
wobei bei 30 Produktionen und 20 zur Verfügung stehenden Spielorten sich auch
einige Produktionen die Bühne teilen müssen, andere sich wiederum mit Nachbarproduktionen
überschneiden und so einen interessanten Verfremdungseffekt
erzielen.
Über alles - auch das Publikum - wird ein Hauch von Kreativität gelegt. Man weiß nicht,
wer ist Schauspieler oder Künstler – und wer ist Zuschauer? Alles ist inszeniert – oder
täuscht den Anschein dessen vor!

STRATEGIE *4
KünstlerInnen verkaufen SICH!

SchauspielerInnen bieten ihre Stücke dem Zuschauer feil:
Nachdem man sich über den Preis des jeweiligen Angebotes geeinigt hat, geht der
Schauspieler mit dem/r/n ZuschauerInne/n auf seine/ihre Kleinbühne, um dort das
jeweilige Stück darzubieten. Anschließend kann sich der/die ZuschauerIn entweder
noch weitere Stücke ansehen, oder sich beim Abendprogramm im Salon vergnügen.
Der/Die ZuschauerIn trifft zwar die Wahl, welches Stück er/sie ansieht - jedoch kann
er/sie sich der Gesamtsituation Kunst schwer entziehen.

STRATEGIE *5
Ständiges Wachstum!

Im Jahr 2009 gab es 24 Theaterproduktionen (fast zur Gänze Uraufführungen) zum
Thema „tot oder lebendig“ (siehe Projektberichte 2006-2009). Rückblickend lässt
sich ein stetiges Wachstum der Idee des Strategietheaters erkennen.
Eine Vielzahl von Kurztheaterstücken und Performances werden im Oktober 2010
im Ragnarhof und Umgebung auf 20 Spielorten präsentiert. Dies zeigt uns, dass der
Bedarf an MIMAMUSCH als Institution stetig wächst. Dies ist der perfekte Nährboden,
um Kunst aller Sparten zum Leben zu erwecken, zu hören, zu sehen, wahrzunehmen
und zu verstehen. Es ist das eigentliche Bild des Theaters der Zukunft! Wir waren schon
in den letzten Jahren gezwungen, uns auf Straßenlokale in unmittelbarer Nähe des
Ragnarhof (Ottakring, Grundsteingasse 12, Fassungsvermögen max. 10 Spielorte)
auszudehnen, was sich sehr positiv auf die Sichtbarkeit (Einbindung des Projektes im
Stadtleben Wiens, Ottakring und umliegende Bezirke) niederschlägt.

STRATEGIE *6
KünstlerInnen aller Länder! Vereinigt Euch!

Allein 2009 haben sich über einhundert internationale KünstlerInnen am
Strategietheater beteiligt und sich im gemeinsamen Idealismus bestärkt, Gegenpole
zu bilden. MIMAMUSCH ist ein bewährtes Konzept, das transnationale Ideen zu
einem gesellschaftlich relevanten Thema aufgreift und widerspiegelt. Dadurch sendet
MIMAMUSCH deutliche Impulse aus und greift nach einer idealisierten Welt, in der
künstlerische Freiheit möglich ist und lädt jene ein, die diese Gabe als persönliche
Verantwortung sehen.
Tilda Swinton war da. Sie auch?