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INSTANT FISHING
work in progress symposium für mode, kunst und vernetzung
03.-11.09.2010

instant fishing

work in progress symposium für mode, kunst und vernetzung
ragnarhof wien; 03.- 11. september 2010

das symposium steht unter dem motto : ´another fish to fry – wir haben was besseres vor!´ die frage ist nur, was wir vorhaben? was oder wem jagen wir nach? wer sind die wirklich großen fische? wie und mit wem vernetzen wir uns? bestimmt das netzwerk unseren handlungsspielraum ? werden wir durch vernetzung selber große fische? kann ein netzwerk kleiner fische gemeinsam seine anliegen besser verdeutlichen? schwimmen wir in der masse, oder gegen den strom? was versuchen wir mit unserer kunst zu erreichen, worum geht es uns? wollen wir dabei auch nichts anderes als selbst große fische zu werden?

´another fish to fry – wir haben was besseres vor!´ eine provokative ansage, die aber gleichzeitig auch kritisch den eigenen anspruch hinterfragt. die auseinandersetzung mit der thematik bringt einen roten faden in die gemeinsamen arbeiten, die während des symposiums entstehen, oder schon im vorfeld dafür geschaffen wurden. eingereicht werden konnten arbeiten, ideen und konzepte aus allen bereichen bildender und darstellender kunst, die sich mit dem thema auseinandersetzten. eingereicht werden konnte sowohl für die 1. ausstellung am 3./4. september, als auch für die ´work in progress´ woche von 5.-9. september mit abschließender ausstellung am 10./11. septmber.

die von der jury ausgewählten arbeiten werden am 3. und 4. september im wiener ragnarhof ausgestellt.

in der folgende woche wird das thema gemeinsam und interdisziplinär erarbeitet. die unterschiedlichen departments sollen hier ihr fachwissen austauschen und neue ausdrucksformen entwickeln.

gemeinsame intentionen werden netzwerkartig verflochten , und am darauffolgenden wochenende präsentiert.


idee

instant fishing ist ein work-in-progress festival für mode, kunst und vernetzung im subversiven kontext vom 3. bis 11. september im wiener ragnarhof. mit präsentationen und veranstaltungen am wochenende und der möglichkeit zum gemeinsamen interdisziplinären arbeiten unter der woche, bietet instant fishing eine plattform für junge künstlerInnen aus den Bereichen mode, malerei, grafik, video, fotografie, installation, aktion, musik und performance.
vernetzung und interdisziplinäres arbeiten an einem übergreifenden thema und mediale präsentation und spaß sind zentrale anliegen.
das erste ausstellungswochenende zeigt bereits zum thema entstandene werke.
unter der woche startet der arbeitsprozess im ragnarhof, wobei die künstlerInnen ihre projekte mit teilweise zur verfügung gestellten mitteln umsetzen können und auch vor allem miteinander arbeiten werden.
präsentiert werden die interdisziplinären, vor ort entstandenen arbeiten am zweiten wochenende in einem großen finalevent.
das thema und gleichzeitig übergreifende klammer für die entstandenen und entstehenden arbeiten ist: „another fish to fry“ – wir haben etwas besseres vor.
die frage ist nur, was wir vorhaben? was oder wem jagen wir nach? wer sind die großen fische, und kann ein pool an kleinen fischen vielleicht gemeinsam seine anliegen verdeutlichen? schwimmen wir in der masse, oder gegen den strom? was versuchen wir mit unserer kunst zu erreichen, worum geht es uns?
another fish to fry – wir haben was besseres vor…. eine provokative ansage, die aber gleichzeitig auch kritisch den eigenen anspruch hinterfragt. die auseinandersetzung mit der thematik bringt einen roten faden in die gemeinsamen arbeiten, die während des symposiums entstehen, oder schon im vorfeld dafür geschaffen wurden. bei der auswahl der eingereichten projekte wurde besonderer wert auf die bearbeitung des themas gelegt.

ziele

1. instant fishing, das sind 14 tage work-in-progress, interdisziplinäres arbeiten, verkauf und präsentation. es geht dabei hauptsächlich um die förderung subversiver kunst und junger künstlerInnen. als plattform bietet instant fishing auch die möglichkeit zur vernetzung und dem gegenseitigen kennenlernen. dieses kennenlernen bezieht sich dabei nicht nur auf die personen sondern auch auf die verschiedenen disziplinen der künste. gleichzeitig sollen auch konventionen im kunstbetrieb kritisch beleuchtet werden und vielleicht neue wege gefunden werden.
2. das gemeinsame arbeiten am thema „another fish to fry“ soll zur auseinandersetzung mit der eigenen situation und den eigenen zielen anregen.

3. was ist das beste kunstwerk, wenn es niemand sieht? ein weiteres anliegen von instant fishing ist das sichtbarmachen von junger kunst im subversiven kontext. mediale präsenz ist ein wichtiger, wenn auch schwieriger und zwiespältiger aspekt im künstlerInnendasein.

4. längerfristig soll es regelmäßige wiederholungen/neuauflagen des symposiums geben und damit auch nachhaltig wirken.

 

departments

Instant fishing legt den Schwerpunkt auf Vernetzung und interdisziplinäres Arbeiten, desshalb ist die Organisation in die verschiedenen Departements auch nicht als Einschränkung sondern mehr als Orientierungs- und Kompetenzhilfe zu sehen. Das Symposium versammelt KünstlerInnen aus den Bereichen Mode, Malerei und Grafik, Video und Visuals, Fotografie, Installation und Aktion sowie Musik. Pro Departement gibt es zwei Ansprechpersonen, die sowohl für die Kuratierung als auch die Betreuung der KünstlerInnen zuständig sind.

Mode Department

1. Die Mode als Kunstrichtung, der man (noch immer) nicht so richtig den künstlerischen Anspruch zugesteht, umfasst unter anderem die Gebiete Recycling und Reconstruction, konzeptionelles Arbeiten und Shows abseits des üblichen Catwalks. Kooperationen mit dem Grafikdepartement oder auch dem Video und Visualsbereich sind denkbar. Ansprechpersonen für diesen Bereich sind Andrea Grasser und Maria Steiner, beide Designerinnen.
2. andi.grasser@aon.at
3. maria.c.steiner@gmail.com

Malerei und Grafik Department

1. Im Departement der Malerei und Grafik finden neben Graffiti, Street Art auch Illustrationen und experimentelle Malerei Platz.
2. Ansprechpersonen sind Tobias Werkner und Marie Fegerl .
3. seuche@gmx.at
4. marie.fegerl@gmail.com

Lens Based Media Department

1. Das Department beschäftig sich mit künstlerischer Fotografie, Video und Film Kunst.
Im Bereich Video und Film Kunst wollen wir vor allem die Kombination aus Real-film und Animation jeglicher Art fördern und bestärken.
Die Fotografie wollen wir in ihrem Potential bestärken für Performance Art, aber auch Installationen oder die Malerei als zusammen führendes Element zu fungieren.
2. Mira Loew und David Altweger sind Ansprechpersonen für dieses Departement.
3. MiraLoew@gmx.net
4. davidaltweger@googlemail.com

Installation- Aktion Department

1. Im Bereich Installation – Aktion geht es unter anderem um Performance und Aktionismus im öffentlichen Raum und um die Veränderung des Raums durch Objekte und Plastiken. Sich Freiraum zu schaffen und Nischen auszubauen sind weitere Ansprüche. Für den Bereich zuständig sind Teresia König und Pia Proskawetz.
2. teresia_k@yahoo.de
3. pia.proskawetz@gmail.com

Musik Departement

Ziel ist es einen interdisziplinären Raum für Improvisation von KünstlerInnen verschiedener Sparten zu kreieren. Prozessorientieres Arbeiten mit Künstlern aus den Bereichen der elektronischen Musik, der akustischen Musik, der Arbeit mit Stimme und Gesang, medialer Kunst, sowie Performance und Tanz. Es wird versucht, künstlerische Experimente und Party zu verschmelzen. Das gesetzte Ziel ist es den Besucher aktiv in den Gestaltungsprozess mit einzubeziehen. Mithilfe von Motion-Tracking Technologie werden die Bewegungen der Person bzw. der Personen in visuelle Ereignisse transformiert.

1. Die Digital Paint-wall wird zu einem interaktivem Verbindungspunkt zwischen Publikum und Künstler. Außerdem kann die Videowall als Projektionsfläche für Visuals sowie als Leinwand für die Momentaufnahmen des Arbeitsprozesses vom gesamten Hauses fungieren.
2. Akteure: Andreas Stöhr aka .Stoehrsignal: Dj und Vj Live Act performer von Maniac Riot Soundsystem; Chris Kapellmeister + Friends! streichelnder ChelloSaiteinstrumentspieler: zu seinem Repertoire, zählen selbstverständlich auch Klavierspielen und noch so manches Instrument; Liliana Zuniga : unglaublich begabte Sängerin with Lima Flavour; Denis Bilajac aka. SinedReverse aka. Denis the Menace: UndgFree-PartyDj mit Leib und Seele
3. Ansprechperson hier ist Dennis Bilajac.
4. maniacmenace@gmail.com


artists


david altweger
padma bhatt
natalie brunner
joanna coleman
marie fegerl
andrea grasser
olivier hölzl
ag kiener
hissora lense
mira löw
resa lut
original-low-fi
mcl pozek
kurt prinz
pia proskawetz
zora rux
sabrina saltori
maria steiner
franz stögerer
peter wehinger
tobias werkner
belen zahera
conny zenk
roland zolle