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gemischter satz und reibeklang
sprechchor und lautpoesie
03.07. 2008, 20.00 Uhr

mit: mitch heinrich, sophie reyer, bruno pisek, peter waugh als lautpoetin/en
und dem sprechchor: michael feigl, veronika humpel, agnes hvizdalek, alessandra kopp, christa muhr, sarah rechberger, albert scoma, astrid seme, magdalena vetter, martin studenitsch, maex weidlinger

veranstalter: the voice as the original instrument. verein der freunde der lautpoesien und klangkünste.

eintritt: 8,- / 6,- für mitglieder. (mitgliedschaft kann an der abendkassa erworben werden - ohne zusätzliche gebühren.)


Die Dreharbeiten zum Film "Mistrust Words", die bisher an Drehorten in Marseille, Genf und Wuppertal stattgefunden haben, werden in Ottakring fortgesetzt. Dieser Kurzfilm bringt den Zuseher-/Zuhörer(innen) die Faszination der Entstehungsprozesse von Lautpoesie näher. In der Soho- Projektwerkstatt werden die Probenarbeiten des Sprechchores und der Lautpoetin/en gefilmt. Die Aufführung findet dann im Ragnarhof in Ottakring statt.
Das Programm dieser Proben in der Projektwerkstatt Soho und der Aufführung im
Ragnarhof umfasst sprechchorische Arbeiten, die zum Teil auch mehrsprachig sein
werden, Werke für Solostimmen und Chor und Werke für Stimme und klangbearbeitete
Stimme durch Life-Elektronik.
Die Lautpoetin/en sind: Mitch Heinrich, Lautpoet, Autor, (D); Sophie Reyer, Komponistin (A); Bruno Pisek (A); Peter Waugh, english speaking poet (UK/A);
Der Sprechchor sind: Michael Feigl, Veronika Humpel, Agnes Hvizdalek, Alessandra
Kopp, Christa Muhr, Sarah Rechberger, Albert Scoma, Astrid Seme, Magdalena Vetter,
Martin Studenitsch, Maex Weidlinger.

Sprechchor und Lautpoesie stehen in unterschiedlichen Traditionen. Was beiden
gemeinsam ist, ist jedoch der spannende Entstehungsprozess der einzelnen Stücke und
Werke. Sowohl Sprechchor als auch Lautpoesie vereinen literarische und musikalische
Traditionen zu gleichen Teilen in ihren Werken. Vieles muss erst erfunden werden, in
Laute übersetzt, ausgelotet und entwickelt werden - denn beide Formen sind am Papier
nur teilweise notierbar. Dieses Erfinden, Übersetzen, Ausloten und Entwickeln ist Thema
des Films, der Erschaffungsprozess selbst und die Menschen, die erschaffen.
Das Schaffen der Lautpoetin/en entspringt jeweils langfristigen Auseinandersetzungen
mit Sprechen, Sprache, Sagbarem und Wortklang. Konkrete gemeinsame Vergangenheit
der Lautpoetin/en ist die Zusammenarbeit mit Henri Chopin (F/UK, 1922-2008), dem
Begründer der der "poésie sonore", im Rahmen der Schule für Dichtung in Wien im
Herbst 2004.

Der Sprechchor hatte sein erstes öffentliches Auftreten im Rahmen der Uraufführung des
Stückes "Aufsteigender Ruf" von Bruno Pisek im Ö1 Hörspielstudio im Mai 2008.
Der Verein "the voice as the original instrument. verein der freunde der lautpoesien und
klangkünste." hat es sich zum Ziel gemacht, der wenig beachteten Kunstform Lautpoesie ein Forum
zu geben, diese Aufführung ist Teil davon. Ebenso wie dessen erstes öffentliches Auftreten
als Vortragender an der Universität für angewandte Kunst im November 2007 mit dem Vortrag "Klangbuchstaben und Tonbandschleifen" im Rahmen der Lehrveranstaltung "Mediengeschichte Medientheorie". Daraus entstand auch ein Kurzfilm.

Veranstalter: "the voice as the original instrument. verein der freunde der lautpoesien und
klangkünste." & Ragnarhof
Tontechnik: Harald Heindl
Dreharbeiten: Ernst Pohn Filmproduktion
Proben & Dreharbeiten: Projektwerkstatt Soho
Aufführung & Dreharbeiten: 3.7.2008 20:00 Ragnarhof, 1.Stock, 16., Grundsteingasse
Eintritt: 8,- / 6,-
Abendprogramm mit Pause & Buffett