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echo exhibition

Barbara Larndorfer / Katharina Orban / Niki Hartmann / Fares Kayali / Philipp Latzer / Wilfried Reinthaler Clemens Neuhauser / Christian Zöchmann

Eröffnung: Fr, 16.12. 2005 18.00 Uhr
EG Grundsteingasse 12, 1160 Wien

Ausstellungsdauer: Sa, 17.12.2005 und So, 18.12.2005 jeweils 13.00 - 19.00

Gezeigt werden 6 Projekte, die an der Schnittstelle zwischen "Electronic-Arts" und Architektur angesiedelt sind. Ausgehend von einer Lehrveranstaltung des Instituts für Kunst und Gestaltung der TU Wien untersuchen die Projekte und Arbeiten von Echo das nicht-lineare und zeitlich veränderliche Potential eines vor allem durch seine akustischen Eigenschaften bestimmten Raumes. Dabei geht es nicht nur darum den dargebotenen Inhalt zu erkunden und sich darin "zurechtzufinden". Der Besucher ist mittels Video-Tracking selbst in die Installation eingebunden, sodass eine Form von Dialog entsteht, der über das kommunikative Verhältnis zwischen Kunstwerk und Betrachter hinausgeht, weil seine Präsenz des das Werk vollständig zu verändern vermag. Damit eröffnet sich ein Feld von Möglichkeiten und Formen, deren Zusammenspiel sowohl von der Gestaltung des Autors als auch von der Interaktion des Benutzers abhängig ist und dessen spannendstes Produkt die Unvorhersehbarkeit ist, die uns zu kommunikativen Konstellationen führen kann, die von keinem der beteiligten Akteure in ihrer jeweiligen konkreten Erscheinungsform vorausgeplant sind.

Und dies ist sicherlich auch eine der größten Herausforderungen des Gestaltens solcher Projekte. Nämlich das man weniger auf ihre Vollendung abzielt, sondern einen zeitlichen Prozess modelliert, bei dem man in jedem Moment die eigenen Zielsetzungen sowohl mit den technischen Möglichkeiten als auch mit dem vermuteten Verhalten des Betrachters in Beziehung setzen muss.
Als die Summe des Auftretens von einander zuordenbaren Elementen, Aktionen und Reaktionen (viell. im Sinne Foucaults) verstanden, stellt eine solche Art des Betrachtens von Raum nicht nur einen Spiegel der Verhältnisse der Gegenwart dar, sondern wird im Rahmen der eingangs erwähnten Arbeiten möglicherweise zum Instrument um solche Räume zu erzeugen und zu erforschen.

Kontakt:
e9406208@stud4.tuwien.ac.at