programm | räumlichkeiten | ateliers | infos zum hof | presse | kontakt | links | newsletter

Martina Stuffer Tarhan
luna piena
Portraits
Vernissage: 21. 2. 2008, 19 h

Konzerte: Neue Wiener Lieder
22.2. koid=woam
20.00 Uhr, Eintritt 10 Euro

ab-ort-musik: Otvorena Srca / Klapa
Kroatische Lieder aus Burgenland und Dalmatien
Otvorena Srca (deutsch: Offene Herzen) ist ein 20köpfiger gemischter Chor, der seinen "künstlerischen Sitz" im burgenland-kroatischen Kulturzentrum in der Schwindgasse, 4. Bezirk, hat. Die Männer des Chors bilden eine eigene a-capella-Formation: Klapa (steht für Männerchor). Mitglieder sind vor allem Burgenland-KroatInnen und Zuwanderer aus der Republik Kroatien; eine Österreicherin mit deutscher Muttersprache und eine Slowenin komplettieren den Sound. Eine Auslese aus den insgesamt ca. 500 bekannten Liedern der Volksgruppe der Burgenlandkroaten sowie Beispiele der auch in kroatischen Dörfern des Burgenlands beliebten Folklore Dalmatiens füllen das zweistündige Programm aus. Es sind Songs, wie man sich auch von der Wiener Tschuschenkapelle kennt. Mögliche Überraschungsgäste: zwei lebende Legenden des burgenlandkroatischen Liedes. Rudi Farkas, in Nikitsch/Filez im mittleren Burgenland in einer kroatisch-ungarisch-gemischten Familie aufgewachsen, ist "Manager" des reinen Amateurchors, der im Mai oder Juni dieses Jahre das 25jährige Jubiläum groß feiern wird. Gern erzählt Herr Farkas, dass er niemanden kenne, der die zweisprachige Ortstafel im mehrheitlich kroatisch sprechenden Dorf als Provokation empfinde: "Wir haben hier keine Haiders".

27.2. electric sterzinger
20.00 Uhr, Eintritt 10 Euro

Die letzten 13 Wienerlieder und andere kostbare Miniaturen. Rock´n Roll will never die. Von H.C. Artmann bis Hans Werner. Gnadenlos gespielt, als wär´s das letzte Mal. Simmering gegen Kapfenberg, Ambros gegen Tauber. Und jede Existenz hat ihre Licht & Schattenseiten. electric sterzinger besteht aus: Stefan Sterzinger (voc, accordeon),_Vincenz Wizlsperger (voc, tuba, gitarre) und_Paul Skrepek
(voc, schlagzeug).

luna piena

Das Fleisch ist grenzenlos überall, und wir sind mitten drinnen. Die Mitte ist die Erde. Es ist in der Geophilosophie der Begriff der Heimat (wo, mit wem und wie wohne ich). Ein Ankommen und ein Weggehen. Offene Systeme mit Wiedersehensfreude und Aufbruchsstimmung, Abschiedsschmerz und Wiederkehrängsten ... Kommen und Gehen.

Die Bewegung bedarf im Fleisch nicht den Anstoß von außen (oder doch?) wie in der Mechanik, es geht um Eigenbewegung, die Bewegung aus dem Inneren (im Sein). Haben bedeutet nicht Innerlichkeit wie Sein, z.B. ich habe einen Leib. Haben ist äußerlich und innerlich, und das ist Eins. Ab diesem Moment sind wir min der dritten Ordnung (im Leben hier und jetzt).

Nackt liegt alles außen (nach Sartre), das unpersönliche Bewusstsein die Leere im Innen. Chronologie und kartesianische Ortsangaben sind irrelevant, vielmehr handelt es sich um eine transzendentale Geologie, einen fleischigen Raum nach Stefan Günzels Abhandlung zum Raum Maurice Merleau-Ponty.

In der Ausstellung luna piena stellt Martina Stuffer Tarhan eine Portraitserie aus. Ihre Arbeiten stellen sich der Wahrnehmung des Anderen. In großformatiger Acrylmalerei wird Gesicht, der Ausdruck, der Charakter, das "Fleisch" einer anderen Person zum Inhalt.

Das Sichtbare und das Unsichtbare, das Latente im Sichtbaren und das intuitiv Empfundene im Unsichtbaren sind Gegenstand dieser Ausstellung.

Martina Stuffer Tarhan

Gefördert von: